Firoxmezon

Mentale Architektur neu gestalten

Wie oft stehen wir uns selbst im Weg? Nicht durch mangelnde Fähigkeiten, sondern durch innere Überzeugungen, die längst überholt sind. Unser Programm arbeitet mit der Art und Weise, wie Menschen über sich selbst denken.

Wir haben festgestellt – nach Jahren der Arbeit mit Menschen aus verschiedensten Bereichen – dass echte Veränderung nicht durch Motivation entsteht. Sie entsteht durch das Verstehen der eigenen mentalen Muster und durch das geduldige Umbauen dieser Strukturen.

Dieser Prozess dauert seine Zeit. Manche Teilnehmer erleben bereits nach wenigen Wochen erste Verschiebungen in ihrer Wahrnehmung, andere brauchen mehrere Monate. Das ist vollkommen normal und hängt von der individuellen Ausgangssituation ab.

Teilnehmerin beim konzentrierten Arbeiten in ruhiger Atmosphäre

Was hier anders läuft

Keine schnellen Versprechen. Keine Wochenend-Workshops, nach denen alles beim Alten bleibt. Stattdessen ein strukturierter Ansatz, der sich über mehrere Monate erstreckt und auf nachweislich wirksamen Methoden basiert.

Das Programm kombiniert verschiedene Ansätze aus der kognitiven Psychologie mit praktischen Übungen, die sich in den Alltag integrieren lassen. Wir arbeiten in kleinen Gruppen – maximal zwölf Personen – weil größere Gruppen die Tiefe verhindern, die für echte Transformation nötig ist.

  • Wöchentliche Sitzungen über einen Zeitraum von sechs Monaten
  • Persönliche Betreuung zwischen den Gruppentreffen
  • Praktische Techniken zur Selbstbeobachtung und Mustererkennung
  • Zugang zu einer geschlossenen Lerngemeinschaft für gegenseitigen Austausch
  • Individuelle Anpassung des Programms an persönliche Lebensumstände

Die Teilnahme setzt Bereitschaft zur regelmäßigen Reflexion voraus. Wer hier mitmacht, sollte Zeit für wöchentliche Übungen einplanen – etwa zwei bis drei Stunden neben den gemeinsamen Treffen.

Mehr über das Programm erfahren

Der Ablauf in der Praxis

1

Bestandsaufnahme

Die ersten drei Wochen dienen dem Kennenlernen – von sich selbst und der Gruppe. Hier geht es darum, die eigenen Denkmuster sichtbar zu machen, ohne sie sofort ändern zu wollen. Viele finden diesen Teil überraschend aufschlussreich.

2

Grundlagen verstehen

In den Wochen vier bis zehn beschäftigen wir uns mit den Mechanismen hinter unseren Gedanken. Warum reagieren wir in bestimmten Situationen immer gleich? Was löst diese Reaktionen aus? Die Theorie wird durch konkrete Alltagsbeispiele greifbar.

3

Neue Wege ausprobieren

Ab Woche elf beginnt die praktische Arbeit. Wir testen verschiedene Techniken, um mit belastenden Denkmustern umzugehen. Nicht alles funktioniert für jeden gleich gut – deshalb nehmen wir uns Zeit für individuelles Experimentieren.

4
Integration und Stabilisierung

Die letzten zwei Monate fokussieren sich darauf, das Gelernte in den Alltag zu übertragen. Wie bleibt man dran, wenn die anfängliche Motivation nachlässt? Wie geht man mit Rückschlägen um? Diese Phase ist oft entscheidend für langfristigen Erfolg.

Gruppenarbeit während einer Programmsitzung Programmteilnehmer Henning Westphal bei konzentrierter Arbeit
Teilnehmerin Marlene Drechsler
Erfahrung einer Teilnehmerin

„Ich bin mit der Erwartung reingegangen, dass sich schnell etwas ändert. Das war naiv. Aber genau dieses langsame Tempo hat mir geholfen zu verstehen, wie tief bestimmte Denkmuster sitzen. Nach etwa drei Monaten hatte ich das Gefühl, dass sich etwas verschiebt – nicht dramatisch, aber spürbar. Heute, ein Jahr später, merke ich den Unterschied deutlich in meinem Umgang mit Stress."